Winterurlaub in Polen richtig planen

Und wieso man in Polen im Winter nur bedingt bei Zara, H&M und Co. einkaufen kann?

Ok, ok… Die Winter der letzten Jahre haben uns in Polen sehr verwöhnt. Leichte Minusgrade, kaum Schnee, auch in den Bergen, nicht überall zu finden. Skifahrer waren verzweifelt. Nicht mal Kunstschnee war für die hohen Temperaturen geeignet. Aber für Menschen, die eher wärmere Temperaturen bevorzugen, waren die Wintermonate gar nicht mal nicht so schlimm. Ratet mal, zu welcher Kategorie ich gehöre? :)

winter-in-opole

Klar, ich bin auch ein Fan von Winter und Schnee, aber meiner Meinung nach kann für Schnee und Wetterbedingungen sich ruhig paar Tage frei nehmen und in die Berge fahren. Von meiner Heimatstadt Opole braucht man nur eine Stunde mit dem Auto, bis man in den Bergen ist. Ich muss Schnee also nicht bei vor dem Haus haben, obwohl zu Weihnachten… Da sieht es doch anders aus! Oder was findet Ihr?

Weiße Weihnachten  sehen magisch aus!

Weihnachten ist eine besondere Zeit im Jahr. Man hat frei, muss sich nirgends beeilen und denkt die ganze Zeit nur an die Familie, das Weihnachtsessen und die Bescherung. „Der Schnee hat auch seine Schattenseiten? Quatsch, alles ist magisch und wunderschön!“ – denkt man in dieser Zeit.

Normalerweise hat man mit dem Winter in Polen auch ein bisschen zu kämpfen. Winter und Schnee klauen kostbare Zeit. Jeden Tag früher aus dem Haus gehen, um das Auto vom in der Nacht gefallenen Schnee zu befreien. Glücklich schätzen können sich zwar Menschen, die eine Garage haben, aber auch diese kommen nur selten um die Schneeräumung  davon. Die Einfahrt ist auch voll davon.

polen-im-winter-erleben

So sieht auch der Winter 2017 in Polen aus. Wenn Ihr also in den Winterferien einen Ausflug nach Polen plant, und zwar gilt es nicht nur für die Berge, musst Ihr undbedingt an zwei wichtige Sachen denken:

1) In Polen fällt öfters mehr Schnee, als in Deutschland – Rutschgefahr also auch auf den Straßen angesagt. Wenn Ihr eine Autofahrt plant und pünktlich am Punkt „B“ ankommen wollt, fährt besser früher los. Auch wenn die Hauptstraßen „schwarz“ sind, kann es – auch wenn nur lokal – sehr glatt sein.

Besser nicht rasen! Langsam fahren ist angesagt, denn es kann gefährlich werden! Manchmal kommt man wirklich schneller ans Ziel, wenn man langsamer fährt und spart sich dabei die Reparaturkosten.

2) Warme Winterkleidung mitbringen! Sehr wichtig: wenn es kalt ist, steht die Mode an zweiter Stelle. Nicht lachen, ist wirklich so!

Bei Wind und -16 Grad im Freien? Man kann sich – brutal formuliert – den Arsch abfrieren! Winterjacken ohne Knöpfe und Reißverschlüsse, die diese Saison in den populären Modeketten zu kaufen gibt, sehen wirklich toll aus und sind für warme Winter in Westdeutschland ganz in Ordnung, aber für den echten Winter in Polen eignen sie sich nicht.

Besser eine wirklich dicke Winterjacke mitnehmen, auch wenn man in ihr total dick aussieht. Hohe, warme Stiefel braucht man auch unbedingt. Und ich meine wirklich warm, sie sollen nicht nur so aussehen. Und nicht vergessen: Mützen, Schals und Handschuhe sind auch ein MUSS. Ohne die kann es ziemlich kalt und unangenehm werden.

Ich weiß, ich weiß… Ziemlich viel an richtig dicker Winterkleidung… Wenn man alles anzieht, sieht man um die 10 Kilo dicker aus, als es man im realen Leben ist… Spätestens wenn Ihr draußen seid, werdet Ihr mir aber danken.

Viel Spaß im Winter in Polen!

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