Ostsudeten: Glatzer Schneeberg verzaubert auch in November

Mit seinen 1425 m ü.d.M. ist es ein ideales Ziel für wanderlustige Touristen.

Der Glatzer Schneeberg oder auch Grulicher oder Spieglitzer Schneeberg wird in Polen Śnieżnik genannt und ist der höchste Berg des Glatzer Schneegebirges im westlichen Teil der Ostsudeten.

Śnieżnik besichtigen bedeutet Ruhe und Entspannung, Menschenmassen sind nicht vorprogrammiert! Wirklich! Obwohl es ein populäres Wanderziel in den Sudeten ist, kann man – im Vergleich zu anderen Bergen – die Natur richtig genießen. Vor allem, wenn man im Frühling oder Herbst einen Ausflug unternimmt. Nur von Zeit zur Zeit trifft man auf andere Ruhe suchenden Menschen, die von der Zivilisation für ein wenig flüchten wollen.

Dank Wikipedia habe ich erfahren, dass der Name des Berges von der langen Winterperiode abgeleitet wurde, denn der Berg ist in der Regel bis zu acht Monaten im Jahr mit Schnee bedeckt. Ich bin mir sicher, dass in den heutigen Zeiten nicht mehr 8 Monate im Jahr Schnee auf dem Gipfel liegt. Obwohl es ganz oben auch wirklich kalt und windig ist (nie vergessen, dass oben in den Bergen es viel kalter ist, als im Flachland!!!), gibt es dort bestimmt nicht mehr so viel Schnee, wie es mal früher der Fall war. Vor ein paar Tagen, also an einem Wochenende im November, musste ich den Schnee wortwörtlich suchen, um ihn zu sehen.

Wenig Schnee – das bezieht sich sowieso auf ganz Polen. In den letzten Jahren war der Winter „gnädig“ und der Schneefall gering, obwohl Skifahrer bestimmt eine andere Meinung dazu haben. Leider kann man nie allen Recht machen. Obwohl ich auch eher der Ansicht bind, dass Schnee nur dann gut ist, wenn er in den Bergen liegt, vermisst man ihn doch schon, wenn er nichts von sich hören lässt.

Regeneration in einer Berghütte

Ungefähr eine halbe Stunde vom Gipfel entfernt befindet sich die Berghütte „Schronisko na Śnieżniku im. Zbigniewa Fastnachta“ mit 58 Schauplätzen, die 24 Stunden am Tag das ganze Jahr geöffnet hat. Ein Schlafplatz kann man schon ab 32 PLN (keine 10 Euro!) pro Person in einem 10-Bettzimmer bekommen. Doppelzimmer gibt es auch, diese kosten ein wenig mehr – 55 PLN pro Person. Bettwäsche muss auch dazugerechnet werden – einmalig 8 PLN für einen Gast.

Auf dieser Seite könnt ihr ein Zimmer reservieren: http://www.schroniskonasniezniku.eu/index.php/kontakt

Natürlich lädt die Berghütte auch zu kurzen Stops ein. Nach einer Wanderung schmeckt das polnische Essen sowieso am besten:)

Ein wichtiger Tipp: in die Berghütte erst rein gehen und etwas bestellen, wenn ich schon den Gipfel geschafft habt! Nach einer zu langen Pause geht auch manchmal die Wanderlust verloren :)

Wie kommt man zum Glatzer Schneeberg?

Meiner Meinung ist der Rote Weg von Międzygórze (deutsch Wölfelsgrund) mit seinen 6 Kilometern (ca. 1,5 Stunde) zur Berghütte der schönster Wanderweg, obwohl ich auch noch nicht alle Wege ausprobiert habe, vielleicht ist er auch zu toppen:) Teilweise ist es nicht der einfachster Wanderweg, aber der Ausblick ist es wehrt.

Um zum Roten Weg in Międzygórze zu gelangen, muss man einfach bis zum Ende des Ortes fahren. Dort gibt es einen großen Parkplatz, wo das Auto abgestellt werden kann. Und da befinden sich Informationsschilder, dankt denen man sich nicht verlaufen kann. Die Wege sind wirklich sehr gut gekennzeichnet, wenn man nicht völlig in Gedanken gerät, kann man sich nicht verlaufen.

Viel Spaß beim Wandern!

Die letzten Meter bis zur Spitze vom Glatzer Schneeberg sind mit Nebel umgeben

Glatzer Schneeberg im Nebel – November 2017

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Im Herbst nach Polen. Wieso nicht?

Der goldene polnische Herbst hat dieses Jahr ein bisschen auf sich warten lassen, aber ist endlich da! In voller Blüte!

Den Herbst in Polen muss man einmal gesehen haben. Vor allem auf dem Land kann es magisch werden. Bunte Bäume, goldene Sonne… Zum verlieben! Wie in Kanada, nur viel näher.

Hier aber ein kleiner Tipp. In Polen kann es im Herbst auch sehr kalt werden. Minusgrade sind oftmals nicht nur eine Ausnahme. Wendejacken, Stiefel oder Boots, Mützen und Handschuhe sind ein Muss. Wenn es wärmer wird, vor allem wenn die Sonne schein, kann man sie später ausziehen, aber besser vorher gut vorbereitet sein. Eine Erkältung braucht keiner.

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Lust auf mehr? Ich hoffe! Vielleicht sehen wir uns noch im Herbst 2016 in Polen.

Und wie sieht der Herbst bei euch aus?

Zoo und Afrykarium, also ein Besuch in Breslau

Wegen seiner Popularität drängen sich im Sommer im ältesten Zoo in Polen Menschenmassen und es ist wirklich einen Besuch wert.

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Für 40 Zloty, also umgerechnet 10 Euro, kann man einen ganzen Tag nah an der Natur erleben. Soviel kostet nämlich ein Tagesticket für Erwachsene für den Breslauer Zoo, Afrykarium miteinbegriffen. Kinder bezahlen natürlich weniger – 30 Zloty.

Andere Preisangebote findet Ihr auf der Zoo-Seite: www.zoo.wroclaw.pl, welche es leider aber nur auf Polnisch oder auf Englisch gibt.

Auf der Internetseite könnt Ihr auch gleich Tickets kaufen. Vor allem im Sommer lohnt es sich die Eintrittskarten online zu bestellen (man muss sie später aber noch ausdrucken!). Bei den Kassen und Ticketsautomaten kann man manchmal wirklich sehr lange in der Schlange stehen.

Der Breslauer Zoo, auf Polnisch Zoo Wrocław, feierte letztes Jahr den 150. Geburtstag und das Afrykarium, seine neuste Attraktion, kann man inzwischen schon seit 2 Jahren besichtigen. Es ist auch der älteste Zoo in Polen und eins der ältesten in Europa.

Im Zoo verliert man leicht das Zeitgefühl

Wenn Ihr einen Zoobesuch in Wrocław plant, müsst Ihr auch wirklich einen ganzen Tag einplanen. Die Umgebung ist auf 33 Hektar verteilt (bequeme Schuhe also ein MUSS!) und vor allem im Afrykarium (Ozeanarium) gibt es so viel zu sehen, dass die Zeit wie im Fluge vergeht.

Glücklicherweise sind auf dem ganzen Zoogebiet Restaurants und kleine Imbissbuden verteilt, wo man nicht nur gut essen, sonder auch einen leckeren Kaffee trinken kann.

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Wie kommt man zum Breslauer Zoo?

– mit dem Auto

Adresse: Zoo Wrocław, ul. Wróblewskiego 1-5, 51-618 Wrocław

GPS-Koordinaten: 51° 06’20.34″N     17° 04’34.39″E

Auf der Kopernika-Straße gibt es Parkmöglichkeiten für PKWs und Busse, zum Zooeingang ist es nicht mehr weit. Ein Bus kann auch neben dem Haupteingang für 15 Minuten stehen bleiben, damit die Passagiere austeigen können.

– mit dem Bus:

Busnummer: 115, 145 und 146. Haltestelle: Hala Stulecia.

– mit der S-Bahn

S-Bahn mit den Nummern: 1, 2, 4 und 10. Haltestelle: ZOO.

Da Bilder manchmal mehr als Worte sagen, eine kleine Fotogalerie aus dem Zoo in Breslau:

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Der Weg zum Afrykarium

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SeaWorld in Breslau von Innen

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Afrykarium vor allem für Kinder spannend

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Beim Wasserfall im Afrykarium unbedingt Regenbogen suchen

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Auge in Auge mit einem Hai

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Ein junger Lynx

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Breslauer Zoo – eine Umgebung zum Entspannen

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Elefanten und Giraffen sind natürlich auch mit dabei

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Das älteste Gebäude im Breslauer Zoo. Erbaut im Jahr 1864. Damals war es das Zuhause der Bären, jetzt kann man raufklettern und das Zoo von Oben besichtigen.

Und zum Schluss ein wenig historische Fotos:

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September 1944 – der letzte ruhige Sommer im Breslauer Zoo.

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Auf dem Foto unten: Der Plan des Zoo Breslau von 1880!

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Unten links: Der letzte deutsche Plan des Zoos aus dem Jahr 1943!

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Wie sicher ist Radfahren in Polen?

Am 22. September wird in Europa der Autofreier Tag begangen. Als begeisterte Radfahrerin befürworte ich jede Initiative, die den Menschen das Radfahren näherbring. Die Radkultur in Polen hat aber ihre Tücken.

Für einen Tag im Jahr aufs Auto zu verzichten ist nicht so schwer. Den Wagen einfach mal in der Garage oder auf dem Parkplatz stehen lassen. So geht’s. Immer mehr Menschen auf der ganzen Welt steigen vom Auto aufs Fahrrad um. In Polen sieht es nicht anders aus.

Fahrradfahrern gewinnt an Popularität. Kein Wunder. Es ist gesünder, billiger und in der Stadt spart man nicht nur Zeit, man schont darüber hinaus seine Nerven, indem man neben im Stau stehenden Autos ohne Probleme vorbei fährt und nicht selber in einer kilometerlangen Schlange stehen bleibt.

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Radfahrer müssen aber besonders auf seine Sicherheit achten. Sie haben keine Airbags und auch sonst keine Supererfindungen, die ihrem Schutz dienen sollen. Ganz einfaches Prinzip: ein Rad, eine Person und nur manchmal ein Fahrradhelm. Es kann gefährlich werden.

Für Fahrradfahrer – Fahrradwege

In Polen gibt es immer mehr Radwege und Radwanderwege. In den letzten Jahren wurde sehr viel Wert darauf gelegt und man investiert sehr viel in eine entsprechende Infrastruktur. Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut, also gilt ansonsten: Straßen benutzen.

Liebe Deutsche, aufgepasst! Es herrschen auf den Straßen in Polen ganz andere Sitten, als in Deutschland. Wenn ihr mal in Polen gewesen seid, habt ihr das bestimmt schon gemerkt. Für alle die noch nicht bei uns waren: Achtung ist angesagt! In den polnischen Städten fährt man oftmals schneller, als die vorgeschriebenen 50 Km/h. Außerhalb von Ortschaften sieht es auch nicht besser aus. Das Fahrverhalten ändert sich auch allmählich, aber auch das braucht Zeit. Ihr musst aber keine Angst haben, Vorsicht ist nur angesagt.

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Wenn also keine Fahrradwege zu Verfügung stehen, kann man auch Gehwege nutzen. Das Fahren auf Gehsteigen ist zwar nicht ganz legal (eigentlich nur erlaub bei eingeschränkter Sicht), aber Strafzettel gibt es dafür eigentlich auch nicht. Zumindest habe ich in Opole und Region nicht davon gehört. Hier nutzen auch Polizisten auf Fahrrädern Gehwege, kann ich bezeugen. Hier aber auch einen kühlen Kopf bewahren, auf Fußgänger Acht geben und sich nicht mit 30 Kilometer pro Stunde fortbewegen.

Wenn man auf die andere Straßenseite gelangen will, sollte man einen Fußgängerüberweg benutzen. Wenn die Zebrastreifen nicht mit einer Markierung für Fahrradfahrer gekennzeichnet sind und neben den Zebrasteifen keine gestrichelte weiße Linie aufgemalt ist, kann man nicht mit dem Fahrrad auf die andere Seite fahren, sondern man muss es über die Straße schieben. Fahrradfahrer, sowie Fußgänger haben auch nicht immer Vorfahrt. Achtung ist auch hier angesagt. Autofahrer, vor allem ältere Manschen, kennen oftmals den neusten Stand der Vorschriften nicht und sind über Radfahrer, die über Zebrastreifen auf die andere Seite fahren überrascht.

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Ansonsten gilt:

* Fahrradhelm ist für Erwachsene ist keine Pflicht (über Kinder und ihre Vorschriften auf dem Fahrrad ein anderes Mal),

* wenn es dunkel ist Beleuchtung nicht vergessen,

* außerhalb von bebauten Gebieten muss man reflektierende Artikel tragen (nicht präzisiert, wie man sie tragen soll, welchen Artikel man benutzen sollte und wo man ihn haben muss),

* das Null-Toleranz-Prinzip für Alkohol geht auch die Fahrradfahrer.

Viel Spaß beim Fahrradfahrern! Dieses Thema gibt’s bei mir bestimmt öfters:)

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Polnische Züge? Nichts wert!

Die Bahn in Polen verspätet sich immer, Züge sind alt und gebraucht und die Fahrt dauert sowieso stundenlang. Auch daran geglaubt? Nichts da! Überzeuge dich selbst.

Dachtest Du, dass die Züge in Polen so aussehen?

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Oder vielleicht so?

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Ach… Du hast eher an an solche Dampflokomotiven gedacht?

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Nichts da! Die polnische Bahn sieht ganz anders aus

Vom Breslau nach Warschau in etwas über 3 Stunden? Oder von Danzig zur polnischen Hauptstadt in knapp 2,5 Stunden? Kein Problem! Mit dem Zug reist es sich angenehm und sorglos durch Polen. Entscheide Dich aber für den InterCity Express (EIP). Die Premiumzüge sind modern, sauber und mit etwa 200 Kilometer pro Stunde ist jede Fahrt ein Vergnügen. Gratis Getränke im Preis inbegriffen.

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Und wie viel kostet dieses Vergnügen? Für Premiumqualität muss man mehr bezahlen. Von Breslau nach Warschau würde ich morgen für 150 PLN, also ca. 35 Euro hinkommen. Wenn man seine Reise früher plant, geht es auch billiger. Bei diesen Zugverbindungen gelten genau solche Regeln, wie bei der Flugbuchung. Um schneller man ein Ticket kauft, um so billiger wird es. Für Tickets für den 13. Oktober würde ich heute nur noch 59 PLN, also knapp 14 Euro.

Aber nicht nur EIP-Züge gibt‘s in Polen zur Auswahl. Normale Schnellzüge gibt‘s auch und sie Kosten nur um die Hälfte. Sie sind auch modern und sauber, die Fahrt dauert halt ein bisschen länger.

Zugverbindungen in Polen sind auch nicht so schlecht

Teilweise fahren Schnellzüge in stündlichen oder noch kleineren Abständen. Auf Pünktlichkeit wird auch einen großen Wert gelegt. Hier gilt aber auch das europäische Prinzip: Schnellzüge verbinden größere Städte, ansonsten gibt es den Regionalverkehr. Dieser ist in Polen aber auch sehr gut ausgebaut.

Na, ok. Vielleicht sehen manche – aber immer weniger, um‘ klar zu stellen – Regionalzüge nicht so modern und sauber aus und die Pünktlichkeit lässt hier und da auch ein wenig zu bieten, aber seien wir mal nicht so kleinhaberisch. Die Preise sind hier ein wahres Schnäppchen. Breslau – Oppeln für gerade mal 18,60 PLN. Das sind nicht mal 5 Euro.

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Im Ganzen sieht es also wirklich nicht so schlecht aus, oder was haltet Ihr davon?
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Ab nach Wroclaw – meint zumindest die Vogue

Wroclaw, Wrocław, Breslau oder WrocLove… Egal, wie man‘s nimmt. Die Kulturhauptstadt 2016 muss man unbedingt erleben.

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Why You Should Visit Wroclaw—The Polish City You’ve Never Heard Of (And Probably Can’t Pronounce) – lautet der Artikel, der in der Vogue erschienen ist. Interessanter, englischsprachiger Text über die historische Universitätsstadt, die im Süden von Polen liegt. Karen Burshtein, die Verfasserin dieses Textes, beschreib Ihren Wochenendtrip zum „cool cousin of Krakow“.

Viel Spaß beim Lesen: http://www.vogue.com/13471184/wroclaw-poland-travel-guide-under-the-radar/

Die US-amerikanische Bestsellerautorin Tess Gerritsen war ja auch dieses Jahr schon da, und Ihr? Keine Ausreden! Jetzt wird’s mal an der Zeit und es ist wirklich nicht weit.

Tess Gerritsen, die Autorin der Rizzoli-&-Isles-Thriller
Tess Gerritsen, die Autorin der Rizzoli-&-Isles-Thriller

Der Kulturzug von Berlin nach Wroclaw fährt bis Januar 2017 verlängert und Züge haben auch Konkurrenz, z.B. mit dem Flixbus von Dresden nach Breslau geht’s neuerdings auch. Von der A4-Autobahn muss ja bestimmt nicht schreiben.

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P.S. Wenn Ihr schon in Breslau seid, kommt mal rüber nach Oppeln, meiner Heimatstadt! Hier ein Insidertipp: Opole ist der kleine, aber feiner Cousin von Wrocław und Kraków:)

Polen gewinnt an Popularität

Immer mehr Touristen besuchen mein schönes Land. Breslau, Krakau, Danzig – wer einmal da war, verliebt sich gleich auf den ersten Blick und muss unbedingt wieder zurück. Mich wundert’s nicht.

Polnische Städte sind ein bunter Mix aus Alt und Neu. Historische Gebäude stehen neben modernen Hochhäusern. Hundertjährige Denkmäler stehen neben futuristischen Statuen.  Ein wahres Erlebnis fürs Auge.

Polen hat aber viel mehr zu bieten, nicht nur schöne, historische und sehenswerte Städte. Vor allem sollten Naturliebhaber auf ihre Kosten kommen. Und ich spreche hier nicht von unserer Ostsee mit ihren kilometerlangen weißen Stränden.  Auch nicht von der Hohen Tatra, die in der Hochsaison tausende Touristen anlockt.

Auch wenn Polen 2015 über 16,7 Millionen ausländischer Touristen besucht haben, kann man auf über 312 Quadratkilometer Orte und Plätze finden, wo man ganz allein auf sich gestellt ist. Den Alltagstress kann man da sehr schnell vergessen. Und wer träumt denn eigentlich nicht von Zeit zu Zeit allein auf der Welt aufzuwachen?

Das Jahr 2016 ist längst noch nicht vorbei, aber dieses Jahr werden die Quoten bestimmt noch steigen. Polnische Hotels verbuchen in der Sommersaison Rekordergebnisse – so die Wirtschaftskammer des polnischen Hotelgewerbes.

Mich freut’s. Es wird mal an der Zeit Europa kennenzulernen. Man muss nicht jeden Sommer an den Stränden von Spanien, Italien oder Griechenland liegen. Es gibt auch auf unserem Kontinent mehr zu besichtigen, als den französischen Louvre oder den englischen Buckingham Palace.

Polen hat auch vieles zu bieten. Ich kann’s bezeugen. Ich lebe hier schon mein ganzes Leben lang. Bei mir erfahrt Ihr, wie Polen wirklich tickt. Hier gibt’s mehr, als in bunten Reiseführen. . Ich möchte Euch Polen nicht verkaufen. Ich möchte, dass Ihr Polen kennen lernt. Einfach so, wie es ist! Einfach POLEN UNPLUGGED!