Polen: Langes Mai-Wochenende mit Schnee?

Endlich ist es so weit, das lange Mai-Wochenende steht an!  Für die Meisten der offizielle Frühlings- und Grillsaisonbeginn, nur das Wetter spielt nicht mit…

 Sommerreifen montiert, Fahrräder für die Saison fertig gemacht, Grills stehen geputzt und schwere Winterkleidung wurde endlich in die schwärzeste Ecke des Schanks verstaut – das lange Mai-Wochenende fängt endlich an. Alle warten nur auf den Freitagnachmittag, dann geht es los!

Dieser Jahr ist der Kalender aber auch wirklich gnädig mit uns gewesen. Wer es gut eingeplant hat, kann dieses Mai-Wochenende über eine Wochenlang genießen und auskosten!

Traumhaft!? Klar, wenn das Wetter nicht seit Tagen verrücktspielen würde. Die Vorfreude wurde vom heutigen Schneefall bestimmt ein bisschen gestoppt. Opole war mal wieder total weiß! Ohne Vorwarnung! Sieht es euch am besten selbst an.

Winterbedinungen am 28. April 2017

 

 

Und es sah schon so gut dieses Jahr an! Am 1. April konnte man im T-Shirt Fahrradfahren!

Und wie sehen die Wettervoraussetzungen für die kommenden Tage aus?

Sie ändern sich jeden Tag :) Aber es scheint besser zu werden! Die Hoffnung stirbt immer zuletzt!

Polen mitten in der Vorweihnachtszeit

In Polen beginnt das Weihnachtsfieber ein bisschen später, als in Westeuropa. Ansonsten gibt es kaum Unterschiede.

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Die Vorweihnachtszeit ist schon etwas besonderes. Überall werden Weihnachtslieder gespielt, die Häuser werden geschmückt, die Welt verändert sich in ein buntes Paradies  und alle bereiten sich schon auf Weihnachten vor. Die Herbstdepression kann man endlich vergessen.

Die Vorweihnachtszeit in Polen ähnelt sehr der Vorweihnachtszeit in Deutschland. Kein Wunder. Wir leben Global. Langsam sieht vieles auf dem ganzen Planeten gleich aus: Geburtstagsfeiern, Ostern, Valentinstage oder Halloween. Ob man damit einverstanden ist, oder auch nicht.

Wieso fängt in Polen die Vorweihnachtszeit aber ein wenig später an? Grund ist der Allerheiligentag am 1. November (hier gibts meine Beitrag dazu: Polen bereitet sich für den Allerheiligentag). Vor dem christlichen Fest  denken alle an ihre Verstorbenen und pilgern von einem Friedhof zum anderen. Da gibt es keine Zeit fürs Weihnachtsfieber. In den Geschäften kann man Blumen, Kerzen und Grablichter kaufen und keine Adventskalender, Nikoläuse oder Weihnachtsbäume.

Weihnachten bekommt man in Polen erst im November zu spüren, dann aber auch richtig. Genauso, wie in Deutschland, fängt alles in den Geschäften an, die die Klienten zu festlichen Einkäufen anregen wollen. Selbstverständlich. Mit der Zeit kann man Weihnachten überallspüren.

Ende November, Anfang Dezember fangen auch die Weihnachtsmärkte in Polen an. Wir haben hierbei vielleicht nicht so eine lange Tradition, wie in Deutschland, aber mittlerweile müssen wir uns nicht schämen. Den besten und größten Weihnachtsmarkt gibt es bei uns in Wrocław, der grade angefangen hat:

In Polen werden natürlich auch die Häuser geschmückt. Von innen und von außen. Wann das aber anfängt, ist eine individuelle Angelegenheit. Manche schmücken alles schon Ende November, andere erst eine Woche oder paar Tage vor dem Heiligenabend. Bei mir fängt alles am 1. Adventssontag an. Da zünde ich die erste Kerze am Adventskranz an, denn mir meine Mama vorher selbst macht. Alles andere kommt erst später und der Weihnachtsbaum, als Highlight, zu letzt.

Ach… ich freu mich jedes Jahr schon so sehr auf Weihnachten.

P.S. Wenn es um den Weihnachtsmarkt  in Breslau geht, könnt ihr auf dieser Seite mehr erfahren : http://www.jarmarkbozonarodzeniowy.com/. Und klar, es gibt auch eine deutsche und eine englische Version.

Ab jetzt fahre ich nie ohne Fahrradhelm!

Fahrradhelme sind in Polen keine Pflicht, aber trotzdem sieht man viele Menschen mit dieser Kopfbedeckung. Nach meinem zweiten Fahrradunfall in der Stadt fahr‘ ich auch nie wieder ohne.

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Keine Angst. Mir ist nichts passiert. Das zweite Mal bin ich mit einem Schrecken davon gekommen. Es sah aber ganz gefährlich aus. Ein Salto war auch mit dabei…

Wie ist es zum Unfall gekommen? Halt so, wie es zum jedem Unfall kommt. Ohne Vorwarnung.

Ich habe mich zur Arbeit beeilt. Ihr kennt es bestimmt: anfangs konnte ich mein Handy nicht finden, dann meinen Schlüssel… und die Zeit ran dabei wie verrückt. Ich war schon ein bisschen spät losgefahren und da treffe ich noch meinen Opa auf meinem Arbeitsweg, da kann man nicht einfach vorbeifahren. Wir stehen paar Minuten, reden und die Zeit läuft und läuft…

Pech, ich konnte jetzt nicht mehr meinen üblichen Weg nehmen, dank dem ich der Menschenmasse entfliehen und in aller Ruhe fahren kann. Ein toller Weg, leider ein Umweg. Ich entschloss mich also für die Fahrt durch die Stadt. Ist viel kürzer, aber nicht gerade bequem und ein Vergnügen. Glücklicherweise waren an diesem Tag, wegen vorbeiziehenden Regenschauern, wenige Leute unterwegs und ich konnte ohne weitere Probleme fahren. Das dachte ich zumindest.

Ich bin grad zur Stelle gekommen, wo mitten auf dem Weg ein breiter, großer Baum steht. Tja, der Baum  war früher da, man hat also um ihn herum links (oder auch rechts – kommt darauf an, wie man es sieht) gebaut. Ich bin schon neben dem Baum und auf einmal, aus dem Nichts, nur paar Zentimeter direkt gegenüber von mir kommt ein anderer Fahrradfahrer auf mich zu!

Es war zu spät für irgendein Ausweichmanöver… Ich hatte nur Zeit für eine einzige Reaktion: Bremsen!!! Es hat vielleicht den Aufschwung ein wenig vermindert, aber trotzdem sind wir frontal gegeneinander gefahren. Ich dachte: ich darf nur nicht umfallen! Beim Fallen verletzen wir uns nur gegenseitig!

Es hat mich die ganze Kraft gekostet, beim Zusammenstoß schlug mich das Fahrrad heftig gegen mein Bein – ich bekam momentan Tränen in die Augen und ein blauer Fleck war vorprogrammiert –  aber ich bin einigermaßen aufrecht geblieben. Ich sehe mich um und da sehe ich den anderen Fahrradfahrer genau im Moment, als er ein Vorwärtssalto macht. „Krankenwagen“ – war mein einziger Gedanke in diesem Augenblick.

Die Welt ist stehen geblieben…  Aber dann kam alles ganz anders, als es ausgesehen hat. Glücklicherweise fiel der Mann (um die 40, wenn Ihr mich fragt) aufs Feld nebenan und nicht auf das Pflaster. Er stand gleich lachend auf, versuchte sich seine Jacke sauber zu machen und sagte:  „Ich habe Sie nicht gesehen! Machen Sie sich keine Sorgen und fahren Sie einfach weiter. Mir ist nichts passiert“. Ich überzeugte mich noch selber, dass der Mann alleine gehen kann und dann bin ich weiter gefahren. Zur Arbeit kam ich an diesem Tag aber zu spät an…

Bis jetzt tut mir alles weh, aber nichts wirklich schlimmes ist passiert. Außer meiner Prellung, natürlich. Bei meinem letzten Fahrradunfall (zwei Jahre her oder so) sah ich viel „besser“ aus… Bin mit zerrissener Hose, zerschlagenen Knien und Ellbogen, blutend nach Hause gekommen… Das tat damals wirklich weh… Es kam damals zu einem sehr ähnlichen Geschehen, aber ich konnte mich nicht aufrecht halten.

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Denkt jetzt nicht, dass ich ein Raser auf den Straßen bin. Ich bin wirklich eine aufmerksame Radfahrerin, die auf andere Mitmenschen Acht gibt. Es waren halt Unfälle, ungewollte Ereignisse. Konnte jedem passieren…

Und genau deswegen, weil es jedem und zur jeder Zeit passieren kann, fahre ich ab jetzt überall mit meinem Fahrradhelm herum! Bis jetzt benutzte ich nur meinen Kopfschutz, wenn ich in den Bergen Rad gefahren bin, oder wenn ich einen längeren Ausflug gemacht habe. Aber das ändert sich seit JETZT! Unfälle passieren nicht nur bei „besonderen Gelegenheiten“, sondern im Tagesleben. Fahrradfahren in der Stadt ist genauso gefährlich oder gefährlicher, als in anderen Orten.

Fahrradhelme sind in Polen keine Pflicht, auch nicht für Kinder. Jeder kann für sich entscheiden. Ich bin keine Befürworterin vom Staat, der der Bevölkerung jede Lebenslage organisiert und bei jedem A&O Regeln und Pflichten aufstellt. Also müssen meiner Meinung nach Fahrradhelme keine von der Regierung aufgezwungene Pflicht sein, aber über das Thema reden sollte man unbedingt.

Jeder sollte für sich selber entscheiden, ob er einen Kopfschutz benutzen will oder nicht. Aber damit es eine bewusste und durchgedachte Entscheidung werden kann, braucht jeder Mensch eine PRO- und KONTRALISTE.

Und was denkt Ihr darüber? Sollte Eurer Meinung dieses Thema vom Staat geregelt werden? Oder sollte jeder für sich selbst entscheiden können? Und was ist mit euch? Fährt Ihr eigentlich mit oder ohne Fahrradhelm?

Zoo und Afrykarium, also ein Besuch in Breslau

Wegen seiner Popularität drängen sich im Sommer im ältesten Zoo in Polen Menschenmassen und es ist wirklich einen Besuch wert.

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Für 40 Zloty, also umgerechnet 10 Euro, kann man einen ganzen Tag nah an der Natur erleben. Soviel kostet nämlich ein Tagesticket für Erwachsene für den Breslauer Zoo, Afrykarium miteinbegriffen. Kinder bezahlen natürlich weniger – 30 Zloty.

Andere Preisangebote findet Ihr auf der Zoo-Seite: www.zoo.wroclaw.pl, welche es leider aber nur auf Polnisch oder auf Englisch gibt.

Auf der Internetseite könnt Ihr auch gleich Tickets kaufen. Vor allem im Sommer lohnt es sich die Eintrittskarten online zu bestellen (man muss sie später aber noch ausdrucken!). Bei den Kassen und Ticketsautomaten kann man manchmal wirklich sehr lange in der Schlange stehen.

Der Breslauer Zoo, auf Polnisch Zoo Wrocław, feierte letztes Jahr den 150. Geburtstag und das Afrykarium, seine neuste Attraktion, kann man inzwischen schon seit 2 Jahren besichtigen. Es ist auch der älteste Zoo in Polen und eins der ältesten in Europa.

Im Zoo verliert man leicht das Zeitgefühl

Wenn Ihr einen Zoobesuch in Wrocław plant, müsst Ihr auch wirklich einen ganzen Tag einplanen. Die Umgebung ist auf 33 Hektar verteilt (bequeme Schuhe also ein MUSS!) und vor allem im Afrykarium (Ozeanarium) gibt es so viel zu sehen, dass die Zeit wie im Fluge vergeht.

Glücklicherweise sind auf dem ganzen Zoogebiet Restaurants und kleine Imbissbuden verteilt, wo man nicht nur gut essen, sonder auch einen leckeren Kaffee trinken kann.

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Wie kommt man zum Breslauer Zoo?

– mit dem Auto

Adresse: Zoo Wrocław, ul. Wróblewskiego 1-5, 51-618 Wrocław

GPS-Koordinaten: 51° 06’20.34″N     17° 04’34.39″E

Auf der Kopernika-Straße gibt es Parkmöglichkeiten für PKWs und Busse, zum Zooeingang ist es nicht mehr weit. Ein Bus kann auch neben dem Haupteingang für 15 Minuten stehen bleiben, damit die Passagiere austeigen können.

– mit dem Bus:

Busnummer: 115, 145 und 146. Haltestelle: Hala Stulecia.

– mit der S-Bahn

S-Bahn mit den Nummern: 1, 2, 4 und 10. Haltestelle: ZOO.

Da Bilder manchmal mehr als Worte sagen, eine kleine Fotogalerie aus dem Zoo in Breslau:

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Der Weg zum Afrykarium

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SeaWorld in Breslau von Innen

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Afrykarium vor allem für Kinder spannend

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Beim Wasserfall im Afrykarium unbedingt Regenbogen suchen

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Auge in Auge mit einem Hai

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Ein junger Lynx

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Breslauer Zoo – eine Umgebung zum Entspannen

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Elefanten und Giraffen sind natürlich auch mit dabei

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Das älteste Gebäude im Breslauer Zoo. Erbaut im Jahr 1864. Damals war es das Zuhause der Bären, jetzt kann man raufklettern und das Zoo von Oben besichtigen.

Und zum Schluss ein wenig historische Fotos:

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September 1944 – der letzte ruhige Sommer im Breslauer Zoo.

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Auf dem Foto unten: Der Plan des Zoo Breslau von 1880!

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Unten links: Der letzte deutsche Plan des Zoos aus dem Jahr 1943!

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Polnische Züge? Nichts wert!

Die Bahn in Polen verspätet sich immer, Züge sind alt und gebraucht und die Fahrt dauert sowieso stundenlang. Auch daran geglaubt? Nichts da! Überzeuge dich selbst.

Dachtest Du, dass die Züge in Polen so aussehen?

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Oder vielleicht so?

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Ach… Du hast eher an an solche Dampflokomotiven gedacht?

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Nichts da! Die polnische Bahn sieht ganz anders aus

Vom Breslau nach Warschau in etwas über 3 Stunden? Oder von Danzig zur polnischen Hauptstadt in knapp 2,5 Stunden? Kein Problem! Mit dem Zug reist es sich angenehm und sorglos durch Polen. Entscheide Dich aber für den InterCity Express (EIP). Die Premiumzüge sind modern, sauber und mit etwa 200 Kilometer pro Stunde ist jede Fahrt ein Vergnügen. Gratis Getränke im Preis inbegriffen.

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Und wie viel kostet dieses Vergnügen? Für Premiumqualität muss man mehr bezahlen. Von Breslau nach Warschau würde ich morgen für 150 PLN, also ca. 35 Euro hinkommen. Wenn man seine Reise früher plant, geht es auch billiger. Bei diesen Zugverbindungen gelten genau solche Regeln, wie bei der Flugbuchung. Um schneller man ein Ticket kauft, um so billiger wird es. Für Tickets für den 13. Oktober würde ich heute nur noch 59 PLN, also knapp 14 Euro.

Aber nicht nur EIP-Züge gibt‘s in Polen zur Auswahl. Normale Schnellzüge gibt‘s auch und sie Kosten nur um die Hälfte. Sie sind auch modern und sauber, die Fahrt dauert halt ein bisschen länger.

Zugverbindungen in Polen sind auch nicht so schlecht

Teilweise fahren Schnellzüge in stündlichen oder noch kleineren Abständen. Auf Pünktlichkeit wird auch einen großen Wert gelegt. Hier gilt aber auch das europäische Prinzip: Schnellzüge verbinden größere Städte, ansonsten gibt es den Regionalverkehr. Dieser ist in Polen aber auch sehr gut ausgebaut.

Na, ok. Vielleicht sehen manche – aber immer weniger, um‘ klar zu stellen – Regionalzüge nicht so modern und sauber aus und die Pünktlichkeit lässt hier und da auch ein wenig zu bieten, aber seien wir mal nicht so kleinhaberisch. Die Preise sind hier ein wahres Schnäppchen. Breslau – Oppeln für gerade mal 18,60 PLN. Das sind nicht mal 5 Euro.

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Im Ganzen sieht es also wirklich nicht so schlecht aus, oder was haltet Ihr davon?
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Ab nach Wroclaw – meint zumindest die Vogue

Wroclaw, Wrocław, Breslau oder WrocLove… Egal, wie man‘s nimmt. Die Kulturhauptstadt 2016 muss man unbedingt erleben.

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Why You Should Visit Wroclaw—The Polish City You’ve Never Heard Of (And Probably Can’t Pronounce) – lautet der Artikel, der in der Vogue erschienen ist. Interessanter, englischsprachiger Text über die historische Universitätsstadt, die im Süden von Polen liegt. Karen Burshtein, die Verfasserin dieses Textes, beschreib Ihren Wochenendtrip zum „cool cousin of Krakow“.

Viel Spaß beim Lesen: http://www.vogue.com/13471184/wroclaw-poland-travel-guide-under-the-radar/

Die US-amerikanische Bestsellerautorin Tess Gerritsen war ja auch dieses Jahr schon da, und Ihr? Keine Ausreden! Jetzt wird’s mal an der Zeit und es ist wirklich nicht weit.

Tess Gerritsen, die Autorin der Rizzoli-&-Isles-Thriller
Tess Gerritsen, die Autorin der Rizzoli-&-Isles-Thriller

Der Kulturzug von Berlin nach Wroclaw fährt bis Januar 2017 verlängert und Züge haben auch Konkurrenz, z.B. mit dem Flixbus von Dresden nach Breslau geht’s neuerdings auch. Von der A4-Autobahn muss ja bestimmt nicht schreiben.

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P.S. Wenn Ihr schon in Breslau seid, kommt mal rüber nach Oppeln, meiner Heimatstadt! Hier ein Insidertipp: Opole ist der kleine, aber feiner Cousin von Wrocław und Kraków:)

Der Sommer startet jetzt nochmal richtig durch!

Über 30 Grad im September? Den ganzen Monat lang? Kann nicht wahr sein? Aber doch! Spätsommer in Polen kann wunderschön sein. Man muss ihn einfach genießen.

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Dieses Jahr verwöhnt uns der September ja mal wirklich. Fast den ganzen Monat erwarten uns Höchsttemperaturen, warme Nächte und Sonnenschein. Da vergessen wir mal glatt, dass die echten Sommermonate: Juli und August nicht wirklich mitgespielt haben. Oder könnt Ihr euch nicht mehr an die kalten Nächte mit ca. 6 Grad erinnern, die uns vor einem Monat heimgesucht haben? Nein? Gott sei Dank ich auch nicht mehr!

Wenn ich nächstes Jahr an den Sommer 2016 zurückdenke, dann werde ich bestimmt vom schönen September schwärmen. Es ist halt so, als ob der Sommer dieses Jahr einen Monat länger dauern würde. Wozu an den kalten Tagen festhalten? Glücklich lebt es sich viel besser :)

Der September in Polen ist ohnehin einfach toll. Die Sonne ist niedriger und die Welt bekommt dadurch einen goldenen Touch. Bäume bekommen bunte Blätter, Spaziergänge werden romantischer und man kann in aller Ruhe beim Kerzenlicht den Tag ausklinken lassen, wenn man im Garten oder auf den Balkon sitzt.

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September in Polen

Für mich persönlich ist September der Monat einer der besten Monate im Jahr. Man kann in aller Ruhe und ohne Stress Polen entdecken. Und es gibt ja zahlreiches, was man sehen sollte:)

Die September Tage in Polen sind relativ warm und lang, also muss man sich nicht sputen. Man muss auch keine Angst haben, dass man im Stau stecken bleibt oder in einer stundenlangen Schlange an der Kasse warten muss. Die meisten sind ja grad mit ihrem Urlaub fertig und entspannen zu Hause:)

Also plant auch noch einen schönen Ausflug, auch wenn es nur ein paar Tage dauern soll. Der Sommer ist noch lange nicht zu Ende.

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September in Polen